TAP Schnarch-Schiene

Die einfache und schnelle Lösung

Egal ob Schnarchen Ihre Beziehung oder Ihre Gesundheit bedroht – die einfachste Hilfe ist die TAP®-Schiene. Ihr Zahnarzt und Ihr Dental Labor fertigen ganz ohne operative Eingriffe oder langwierige Behandlungen Ihre ganz individuellen Schnarch-Schienen. Diese Kunststoffschienen halten während des Schlafens Ihren Unterkiefer vorn und somit bleiben die Atemwege frei. Sofort sind Sie von Ihren Schnarchproblemen befreit.

Schnarchen – Wie entsteht es?

Bis zu 40% der Bevölkerung schnarchen. Leichtes oder primäres Schnarchen hat keine gesundheitlichen Folgen, krankhaftes Schnarchen dagegen schon. Die nachlassende Muskelstraffung während des Schlafes führt zu einer Verengung der oberen Atemwege.

Diese Verengung beschleunigt den Atemluftstrom, dadurch beginnen verschiedene Bereiche der oberen Atemwege zu flattern und verursachen das Schnarchgeräusch. Schnarchen ist ein mechanischer Vorgang, darum setzt hier die Dentale Schlafmedizin mit einer mechanischen Therapie an.

Schlafapnoe – Der Atemstillstand im Schlaf

Bei Patienten mit Schlafapnoe kommt es während der Nacht zu einer zeitweisen Blockade der oberen Luftwege.

Um diesen Atemstillstand zu beenden sendet das Gehirn eine unbemerkte Weckreaktion, teilweise mehrmals in der Nacht. Massive Schlafstörungen, die nicht nur zu Tagesmüdigkeit sondern auch zu ernsten, systemischen Erkrankungen führen, sind die Folge.

Schnarchen Sie oder Ihr Partner?

Die Beantwortung der folgenden Fragen gibt dem Zahnarzt erste Anhaltspunkte ob es sich in Ihrem Fall um „ein harmloses Schnarchen“ handelt oder der Verdacht auf eine schwerwiegende Erkrankung besteht – wie z. B. die Schlafapnoe. Können Sie die Fragen für sich beantworten oder möchten Sie sich mit Ihrem Partner besprechen?

  1. Schnarchen Sie jede Nacht?
  2. Schnarchen Sie auch in der Seitenlage?
  3. Schnarchen Sie laut d.h. fühlen sich Menschen in Ihrem Umfeld gestört?
  4. Wenn Sie Alkohol getrunken haben schnarchen Sie dann stärker?
  5. Wissen Sie von Atemaussetzern im Schlaf?
  6. Schlafen Sie unruhig, ist Ihr Bett morgens zerwühlt?
  7. Fühlen Sie sich morgens unausgeschlafen?
  1. Erwachen Sie morgens bereits mit Kopfschmerzen?
  2. Haben Sie Schwierigkeiten sich lange zu konzentrieren?
  3. Werden Sie beim Autofahren leicht müde?
  4. Knirschen oder Pressen Sie mit Ihren Zähnen?
  5. Nehmen Sie regelmäßig Medikamente um zu schlafen?
  6. Haben Sie Bluthochdruck und nehmen dagegen Medikamente?
  7. Haben Sie evtl. Übergewicht?

Vorteile der TAP® Schnarch-Schiene

  • Einfache Handhabung – Einsetzen und Entnehmen der Schiene realisieren Sie selbst.
  • Biokompatibel und justierbar – Alle Funktionselemente bestehen aus biokompatiblen und nickelfreien Werkstoffen. Individuelle Feineinstellung der Schiene ist jederzeit möglich.
  • Gesunde und entspannte Atmung – Schlafen Sie wieder störungsfrei und tief. So wird auch Ihre körperliche und geistige Fitness gestärkt.
  • Angenehmes Tragen – Die stufenlose Einstellbarkeit und seitliche Beweglichkeit sorgen für einen hohen Tragekomfort

Bild: TAP® Schnarch-Schiene, SCHEU-DENTAL GmbH, www.tap-schiene.de

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)

Funktionsdiagnostik – wenn der Biss mehr beeinflusst, als man denkt

Viele Menschen verbinden Zahnarzt und Zahnersatz vor allem mit schönen und gesunden Zähnen. Doch unser Kausystem kann noch viel mehr Einfluss auf den Körper haben, als oft vermutet wird.

Ein nicht optimaler Biss bleibt häufig lange unbemerkt – kann sich aber durch ganz unterschiedliche Beschwerden äußern, die man zunächst gar nicht mit den Zähnen in Verbindung bringt. Genau hier setzt die moderne Funktionsdiagnostik an: Sie hilft dabei, Zusammenhänge zu erkennen und die eigentliche Ursache von Beschwerden zu finden.

Im folgenden erfahren Sie, welche Symptome darauf hinweisen können und wie eine gezielte Analyse Ihres Kiefersystems dabei helfen kann, wieder mehr Lebensqualität zu gewinnen.

Typische Hinweise auf eine mögliche Funktionsstörung

  • Verspannungen im Kiefer- und Gesichtsbereich 
  • Knacken oder Reiben im Kiefergelenk 
  • Kopf- und Migräneschmerzen 
  • Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen 
  • Zähneknirschen (Bruxismus) – oft nachts 
  • Abnutzung oder Empfindlichkeit der Zähne 
  • Morgensteifigkeit im Kiefer 
  • Schlafprobleme oder Schnarchen

Aktuelle Studien zur Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) zeigen:
Störungen im Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer können den gesamten Bewegungsapparat beeinflussen. Selbst kleine Abweichungen im Biss können Muskelketten verändern und Beschwerden im ganzen Körper auslösen.

Der Körper funktioniert als Einheit

Die moderne Medizin betrachtet den Körper zunehmend ganzheitlich:

  • Kiefermuskulatur ist eng mit Nacken- und Rückenmuskulatur verbunden 
  • Fehlbelastungen im Kiefer können Spannungen im gesamten Körper verstärken 
  • Umgekehrt können Haltung oder Stress den Biss beeinflussen

Deshalb arbeiten heute häufig verschiedene Fachrichtungen zusammen – z. B. Zahnmedizin, Orthopädie, Physiotherapie oder Osteopathie.

Moderne Diagnostik: präzise, schnell und schmerzfrei

Mit der instrumentellen Funktionsdiagnostik (DIR®-Konzept) lässt sich die Funktion Ihres Kiefersystems objektiv analysieren.

So funktioniert die Untersuchung:

  • Eine kleine, individuell angepasste Messschablone wird auf die Zähne gesetzt 
  • Ihre Kieferbewegungen werden digital erfasst 

Das Ergebnis zeigt:

  • Wie Ihre Kiefergelenke arbeiten
  • Ob Fehlstellungen oder Fehlbelastungen vorliegen
  • Welche Bissposition für Sie funktionell optimal ist

Biokompatible Materialien für Ihr Wohlbefinden

Gesunde Zähne sind keine Selbstverständlichkeit: Ein Großteil der Erwachsenen trägt heute Füllungen oder Zahnersatz. Umso wichtiger ist es, auf hochwertige und gut verträgliche Materialien zu achten.

In der Zahnmedizin und Zahntechnik kommen weltweit die unterschiedlichsten Materialien und Legierungen zum Einsatz. Qualität und Zusammensetzung können stark variieren – insbesondere bei Auslandszahnersatz liegt hier ein großes Risiko. Oft ist nicht pürf- oder nachvollziehbar, welche Materialien wirklich verwendet wurden. 

Individuelle Beratung & Allergietest

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich. Deshalb empfehlen wir bei Unsicherheiten eine individuelle Beratung und – wenn nötig – einen Allergietest vor der Versorgung.

Mit unserem Anti-Allergie-Konzept unterstützen wir Sie und Ihre Zahnarztpraxis bei der Auswahl des passenden Materials. Spezielle Testplättchen helfen dabei, mögliche Unverträglichkeiten im Vorfeld zu erkennen.

Metallfreie Alternativen

Eine bewährte Lösung ist der Einsatz von Zirkonoxid. Dieser moderne Keramikwerkstoff ist:

  • Metallfrei und sehr gut verträglich
  • Biokompatibel und gewebeverträglich
  • Ästhetisch hochwertig und natürlich wirkend

Auch moderne Hochleistungskunststoffe bieten eine gute Verträglichkeit und stellen eine sinnvolle Ergänzung dar.

Warum Materialqualität entscheidend ist

Allergien, insbesondere gegen Nickel, sind weit verbreitet. Minderwertige Legierungen mit hohem Nickelanteil können Unverträglichkeiten begünstigen und Allergien auslösen.

Unsere Empfehlung: 
Im Mund sollten ausschließlich geprüfte, hochwertige Materialien eingesetzt werden – für Sicherheit und langfristige Verträglichkeit.